Sankta Lucia

Das Luciafest ist ein fester Bestandteil der schwedischen Kultur.

Im Mittelpunkt des christlichen Luciafestes steht das Gedenken an die Heilige Lucia, die der Legende nach in Syrakus Christen mit Essen versorgte, die sich in römischen Katakomben versteckt hielten. Um in der Dunkelheit den Weg zu finden, aber trotzdem die Hände frei zu haben, um so viel wie möglich tragen zu können, setze sich die mutige Frau einen Kranz aus Kerzen auf den Kopf.

Und so ist das Herzstück des etwa 250 Jahre alten Lucia Brauches der Luciatåg. Der Legende nach erscheint Lucia zum Tagesanbruch. Allerdings finden mittlerweile die meisten öffentlichen Veranstaltungen in der Abenddämmerung statt. Im ganzen Land warten die Menschen in der Dunkelheit darauf, dass glockenheller Gesang und Kerzenschein die Ankunft von Lucia und ihrem Gefolge aus singenden Mädchen, Sternenknaben und Pfefferkuchenmännchen ankündigt. Lucia bringt nicht nur Licht ins Dunkel, sondern auch Pfefferkuchen und Safranbrötchen – Lussekatter genannt.

Sankta Lucia ist eines der Lieder, die an diesem Tag in Schweden am häufigsten erklingen und es gibt kaum jemanden, der dieses Lied nicht auswendig singen kann.

Die Melodie schrieb 1849 der Italiener Teodoro Cottrau, der diese unter dem Titel „Bakarole“ veröffentlichte. Den schwedischen Text dichtet Arvid Rosén 1928.

Den schwedischen Text mit einer deutschen Übersetzung finden Sie z.B. hier.

Sie möchten sich dieses Lied, gesungen von Quaestio Marcam, anhören?
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